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blogeintrag

Magisches Hawaii - Heisse Lava, neue Freundschaften und wie man aus Versehen ein Haus mietet.

  • 9. Okt. 2017
  • 3 Min. Lesezeit

Ich habe schon viel erlebt hier in Hawaii und kann auch gar nicht alles in Worte fassen. Am 2.10. bin ich spätabends in Hawaii angekommen - In Honolulu auf der Insel O'ahu. Honolulu ist eine Grossstadt und irgendwie "alles andere als Hawaii" - ja das klingt etwas paradox, immerhin hat Honolulu die meisten Einwohner von Hawaii. Honolulu ist jedoch eher etwas "Hollywood" oder "Disneyland" - Für meinen Geschmack hat es da einfach viel zu viele Touristen und auch zu viele Wolkenkratzer (siehe Bild vom letzten Beitrag).

Nun... Nachdem ich mir am 3.10. ein Auto gemietet habe und dann den Rest der Insel O'ahu erkundet habe, bin ich einem Hawaii begegnet, das mir sehr gefällt. Traumhaft schöne Strände, tolle Spots zum Schnorcheln und Surfen und ein sehr angenehmes Klima laden dazu ein, vom Zauber Hawaiis erfasst zu werden. Der Oktober ist übrigens jener Monat, wo es in Hawaii am wenigsten Touristen hat.

O'ahu ist schön, war aber nie mein hauptsächlich angestrebtes Reiseziel auf Hawaii (sondern Big Island, Maui und Kauai). Also bin ich am 5.10. von O'ahu nach Hawai'i / Big Island geflogen. Für all jene, die mit der Geografie der Inseln nicht so vertraut sind, hier eine Karte:

Noch eine kurze Bemerkug zum Namen "Hawaii" und zur Geografie: Hawaii ist der 50. Bundesstaat der USA und liegt mitten im Pazifischen Ozean. Der Name Hawaii (ausgesprochen "Haaweeiii") steht für den Bundesstaat und umfasst alle Inseln, die oben auf der Karte zu sehen sind. Spricht man dagegen von Hawai'i (ausgesprochen "Hawa-iii") ist damit die grösste Insel von Hawaii gemeint, die alleine gleich gross ist wie alle anderen Inseln zusammen und daher auch als "Big Island" bezeichnet wird. Und genau hier bin ich jetzt.

Hawai'i ist grossartig. Vor rund 4 Tagen bin ich auf Hilo angekommen. Ich habe ein Zimmer in einem shared-House gemietet und François und Lucie kennengelernt. François und Lucie kommen ursprünglich aus Paris und sind vor 4 Monaten nach New York ausgewandert. Um es kurz zu sagen: Wir haben uns super verstanden und dann gleich zwei Tage zusammen verbracht.

Am 6.10. haben wir Wasserfälle und Strände besucht und am späten Nachmittag eine Wanderung von 14 Meilen (22km) in Angriff genommen. Ziel: Lava sehen bei Dunkelheit. Ausgerüstet mit Stirnlampen und Wanderschuhen sind wir rund 5 Stunden über ein gigantisches erstarrtes Lavafeld gewandert - Das fühlt sich so an "als ob du über Cornflakes läufst". Bei Dunkelheit und Vollmond sind wir angekommen. GIGANTISCH:

Nur ein paar Schritte neben einem aktiven Lavafluss zu stehen - Ein wahnsinniges Gefühl, das ich nie vergessen werde.

Am darauffolgenden Tag haben wir den "höchsten Berg der Erde" bestiegen. Ja - Der "höchste Berg der Erde" ist nicht der Mount Everest, sondern der Mauna Kea auf Hawai'i. Der Mauna Kea liegt zwar "nur" 4205 Meter über Meer, ist aber vom Meeresgrund aus gemessen über 10'000 Meter hoch. Die Besteigung ist aber wesentlich einfacher.

Auf dem "höchsten Berg der Welt" mit Sicht aufs Nebelmeer - Mauna Kea.

Die Tage mit François und Lucie waren genial. Wir sind Freunde geworden und werden uns wieder sehen. Sie haben mich nach New York eingeladen - und ja, ich werde sie besuchen!! (entweder noch während meiner Weltreise oder später).

Gestern habe ich frühmorgens noch ziemlich rasch eine "Unterkunft" gebucht (dazu später noch mehr...) und bin in den Volcano Nationalpark. Einfach super - da hier auch viele Wege in den Regenwald führen, wo die Natur einmal mehr überwältigend schön ist. Besonders begeistert war ich von den Lavafeldern - es gibt hier sehr spannende "Strukturen" und "Muster", da hier auf Big Island Lavaströme aus ganz unterschiedlichen Zeitepochen zusammentreffen. Unter anderem entstand da auch dieses Bild (bis jetzt eines meiner persönlichen Lieblingsfotos):

Kein Photoshop! PURE NATUR (weitere Bilder jetzt in der Rubrik "Portfolio")

So... ach ja - Zurück zur Unterkunft, die ich am Morgen früh gebucht habe... Eigentlich wollte ich ein Zimmer mieten! Am Abend dann angekommen, stellte ich mit grossem Überraschen fest, dass ich aus Versehen (der Preis war absolut okay!) ein ganzes Haus gemietet habe - mit Veranda, Balkon, Garten und allem drum und dran. Mit meinem gemieteten NISSAN Note vor "meinem Haus":

Am Abend habe ich dann auch die Vermieterin Lucia getroffen, die gleichzeitig Redakteurin einer Zeitung hier ist. Sie hat mich gefragt, ob sie einige Fotos von mir in Ihrer Zeitung abdrucken darf. Ich habe zugesagt und heute nochmals um eine Nacht "verlängert".

Ich bin sehr glücklich hier und es gefällt mir super! Ich geniesse jeden Tag und bin für alles einfach sehr dankbar.

Eine herzliche "Aloha-Umarmung".

Mahalo (Danke), Simon


 
 
 

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